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Der kostenlose online Burnout Test fragt die typischen Symptome der Burnout Krankheit ab und liefert eine ungefähre Aussage über die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung.

Burnout-Syndrom - Definition
Der Begriff Burnout kommt aus dem englischen und bedeutet frei übersetzt “ausbrennen”. Es beschreibt ein Gefühl des Ausgebranntseins oder anders ausgedrückt: Eine emotionale Erschöpfung die zu einer reduzierten Leistungsfähigkeit führt. Das Burnout-Syndrom wird nicht als Krankheit eingestuft, sondern als ein Problem der Lebensbewältigung. Meist wird das Burnout-Syndrom durch Stress auf der Arbeit ausgelöst.

Symptome von Burnout
Die Symptome vom Burnout werden nach MBI (Maslach und Copenhagen Burnout-Inventory) in drei verschiedenen Dimensionen ausgedrückt.
Die Anzeichen der Depersonalisierung sind Gleichgültigkeit, Zynismus und Distanz. Die Depersonalisierung wird von Maslach so beschrieben, dass es der Person immer schwerer fällt, sich auf den Kunden intensiv einzustellen. Die Folge ist eine Art Gleichgültigkeit oder Distanz gegenüber der Arbeit.
Eine andere Dimension des Burnouts ist die emotionale Erschöpfung. Diese zeigt sich durch Reizbarkeit, Anspannung und Antriebsschwäche. Die betroffene Person fühlt sich völlig überfordert. Jegliche Freude an der Arbeit scheint nicht mehr da zu sein.
Die dritte Dimension des Burnout Syndroms heißt Erleben von Misserfolg. Die Personen haben nicht mehr das Gefühl anderen zu helfen oder etwas Wesentliches zu bewirken. Ihr Gefühl wird mit Sinnesleerung, Unwirksamkeit und Hyperaktivität beschrieben. Es können auch andere ähnliche Anzeichen sein, die das Burnout-Syndrom beschreiben.

Burnout Behandlung
Es gibt keine Therapie zur Burnout-Behandlung, die auf jeden oder jede gleichermaßen zutreffend ist. Denn jede Situation ist individuell zu betrachten, genauso wie jeder Mensch ein Individuum ist. Die erste und einfachste Form der Behandlung ist die Prävention bzw. die Selbsthilfe. Es erfordert immer eine Überwindung und einen mutigen Entschluss, sich selbst zu helfen. Zur Selbsthilfe zählt eine stärkere Sensibilisierung für die eigenen Bedürfnisse und die Auseinandersetzung mit kritischen Themen. Es kann schon sehr viel helfen, sich über die eigenen Gefühle mit anderen in der Firma oder Zuhause auszutauschen. Der Austausch mit anderen kann die eigene Situation enorm verbessern. Ein weiterer Schritt der Behandlung ist die Hilfe von außen. Viele Berater und Psychologen haben sich auf das Thema Burnout spezialisiert. Ganze Burnout-Kliniken sind entstanden. Mittlerweile ist das Burnout-Syndrom sehr gut bekannt und es kann Betroffenen professionell geholfen werden.

Burnout Prävention
Die Prävention ist zeitintensiv, es ist aber ein Aufwand der sich am Ende lohnt. Zur Prävention von Burnout gehört z.B. die Reduktion der Arbeitsbelastung. Da Stress die Hauptursache für das Burnout-Syndrom ist, kann eine geringere Arbeitsbelastung dieses Syndrom mindern. Zwischendurch zusätzliche Pausen einzubauen, kann bereits enorm helfen. Weiterhin sollte man darauf achten, im Arbeitsalltag sich genügend Annerkennung und Wertschätzung für die Arbeit abzuholen. Ist keine Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit zu erwarten, sollte man sich evtl. nach einem neuen Job umschauen. Ebenso kann ein besseres Gemeinschaftsgefühl hilfreich sein. Suchen Sie Trost bei Verbündeten und teilen Sie die Gefühle mit anderen. Anderen mit Fairness, Respekt, Gerechtigkeit zu begegnen, sollte auf Gegenseitigkeit beruhen. Haben Sie das Gefühl, dass jemand Ungerechtes tut, teilen Sie dies demjenigen mit und machen ihn auf die negativen Konsequenzen aufmerksam.

Wichtiger Hinweis: Der Burnout Test liefert nur einen ersten Anhaltspunkt, ob und wie wahrscheinlich man vom Burnout-Syndrom betroffen ist. Keinesfalls ersetzt dieser Burnout-Test die medizinische oder psychologische Diagnose. Sie sollten so früh wie möglich eine professionelle Hilfe aufsuchen, sobald Sie bei sich Burnout-Anzeichen beobachten können.

Kommentare (1)


Anonym
03.01.2015 - 02:36
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